Gefriergerät abtauen und Kosten sparen

Fast jeder Haushalt besitzt mittlerweile ein Gefriergerät zur Vorratshaltung. Dies macht auch Sinn, denn man spart Wege für den Einkauf und hat immer die nötigen Zutaten für leckere Speisen parat. So praktisch es ist, Lebensmittel immer zur Hand zu haben – für den benötigten Strom entstehen zusätzliche Kosten.

Regelmäßiges Abtauen reduziert den Stromverbrauch

Gefriergeräte, die vereisen, werden zu regelrechten Stromfressern. Denn durch die Eisschicht im Inneren des Gerätes wird mehr Energie nötig, um für die entsprechende Gefriertemperatur zu sorgen. Wer sein Gerät regelmäßig abtaut, kann sich hier ein echtes Sparpotential erschließen und Stromkosten sparen. Der richtige Zeitpunkt fürs Abtauen ist dann, wenn sich an den Innenwänden eine dünne Eisschicht zeigt.

So wird der Gefrierschrank richtig abgetaut

Der späteste Zeitpunkt zum Abtauen ist, wenn die Eisschicht an den Innenwänden einen Zentimeter dick ist. Allerdings gilt: Je früher man abtaut, umso besser. Folgendes sollte bei diesem Vorgang beachtet werden:

  • Der Gefrierschrank, bzw. die Truhe muss vollständig geleert, der Netzstecker gezogen sein.
  • Eine heiße Schüssel Wasser beschleunigt den Abtauvorgang.
  • Handtücher vor dem Gerät vermeiden das Auslaufen von Wasser.
  • Nach dem Abtauen sollte das Gerät gründlich gereinigt werden.
  • Vor dem erneuten Befüllen mit Gefriergut muss das Gerät wieder auf Betriebstemperatur (optimal minus 18 Grad) gebracht werden.

    Die gefrorenen Speisen können während des Abtauens im Kühlschrank oder in einer transportablen Gefrierbox aufbewahrt werden.