Vertrag oder Steuer – Diskussionen zwischen Regierung und Atomindustrie

Die schwarz-gelbe Regierung will eine Brennelementesteuer einführen, bei der die deutschen Atomkonzerne jährlich rund 2,3 Millionen Euro abführen sollen. Hintergrund ist die Diskussion um die verlängerten Atomlaufzeiten. Allerdings gerät dieses Vorhaben immer mehr in die Kritik, so http://www.epreise24.de

In großen Tageszeitungen wurden Anzeigen geschaltet, in denen Politiker, aber auch Manager und Prominente ihren Protest gegen die geplante Steuer ausdrücken. Sie plädieren auf eine Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke und protestieren gleichzeitig dagegen, dass die Konzerne mit neuen Steuern dafür bestraft würden, dass sie Deutschland auch weiterhin mit sauberem und bezahlbarem Strom versorgen. Die Energieversorger drängen auf Verträge, in denen die Zahlung von bestimmten Summen vereinbart wird, die die Regierung an den Zusatzgewinnen bei einer Laufzeitverlängerung teilhaben lassen. Ende September soll das neue Energiekonzept verbindlich beschlossen werden.