Atomenergie – Vorteile und Nachteile

Die Atomenergie wird im Augenblick heiß diskutiert. Der von Rot-Grün beschlossene Ausstieg soll durch eine Laufzeitverlängerung um mindestens 12 Jahre verzögert werden. http://www.epreise24.de beleuchtet die Atomkraft von beiden Seiten.

Aus radioaktiven Grundstoffen (Uran) wird im Atomkraftwerk Wärme und Strom erzeugt. Die Energieausbeute ist groß, da radioaktive Stoffe ein hohes Energiepotential bieten. Allerdings ist die atomare Strahlung lebensgefährlich, wenn Menschen, Tiere oder Pflanzen damit konfrontiert werden.

Für die Atomkraft spricht…

  • die ausgezeichnete Energiebilanz. Mit keinem anderen Energieträger können derart hohe Ausbeuten erzielt werden.
  • die relativ geringen CO2-Emissionen, die bei der Stromproduktion entstehen.
  • die Unabhängigkeit von ausländischen Energieträgern wie zum Beispiel russischem Erdgas
  • der Erhalt von Arbeitsplätzen, die mit der Abschaltung verloren gingen.

Gegen die Atomkraft spricht…

  • die Gefahr, die von Kernkraftwerken ausgeht. Immer wieder wird über Störfälle berichtet, bei denen radioaktives Material frei wird.
  • dass durch den Uranabbau ganze Regionen zerstört werden. Dies verschlechtert die CO2-Bilanz erheblich.
  • die Tatsache, dass das benötigte Uran hauptsächlich aus Russland stammt und dadurch ebenfalls Abhängigkeiten entstehen.
  • das Problem der Entsorgung. Die verbrauchten Brennstäbe werden im Augenblick lediglich zwischengelagert. Wie der Atommüll endgültig entsorgt werden soll, ist unklar.

Letztendlich hat die Atomenergie kaum Vorteile. Wer heute schon ohne Atomstrom leben möchte, kann mit einem Stromanbieter-Preisvergleich zu einem Ökostromanbieter wechseln.